Deutschland neu entdecken

Die Fränkische Schweiz liegt genau vor unserer Verlagshaustür: Zwischen Erlangen, Bamberg und Bayreuth befindet sich dieser malerische Landstrich.

Grund genug für uns, sich gleich in zwei Beiträgen mit diesem Landstrich zu beschäftigen. Heute geben wir Euch ein paar Tipps für einen entspannten Sonntag auf dem Land.

Sommer in der Fränkischen Schweiz @Michael Müller Verlag

Der Druidenhain bei Wohlmannsgesees ist der perfekte Waldspielplatz. Auch oder gerade im Sommer. Die durch Erosion entstandenen Felsblöcke bilden ein natürliches Labyrinth und sind auch bei heißen Temperaturen ein herrlich kühler Picknickplatz.

An einem warmen Sommertag ist eine Fahrt mit der nostalgischen Museumsbahn Pflicht und Kür gleichermaßen. Jetzt in den bayrischen Sommerferien verkehrt die Bahn mehrmals in der Woche. Von der Endstation Behringersmühle lohnt der Aufstieg hinauf nach Gößweinstein. Die fast 1000-jährige Burg grüßt schon von Weitem. Und auch die Wallfahrtsbasilika und das angrenzende Museum lohnen einen Besuch. Im Anschluss könnt Ihr Euch kostenlos im Höhenschwimmbad erfrischen.

Die Burg thront über Gößweinstein @Michael Müller Verlag

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat gibt es auf dem Pony- und Pferdeparadies Sanspareil Ponyführtage. Das bedeutet, Ihr könnt Euch hier ein Pony ausleihen und eine festgelegte Runde spazieren gehen. Nicht nur für Kinder ein Highlight … manchmal entdecken dabei auch die Großeltern ihr verborgendes Ponyführtalent.

Und wenn Ihr schon mal hier in der Ecke seid, dann hier noch eine Empfehlung für einen wunderbaren Wandertag von Hollfeld nach Sanspareil:

Wanderung von Hollfeld durch das Kainach- und Wacholdertal zum Rokokogarten Sanspareil

Die ganztägige Wanderung von malerischen Hollfeld durch das unverbaute Kainach- und Wacholdertal zum Barock- und Rokokogarten Sanspareil ist ein Kultur- und Naturvergnügen. Die Strecke ist mit einer Länge von 24 km selbst für Nicht-Sportliche zu schaffen. Denn große Höhenunterschiede gibt es auf der landschaftlich abwechslungsreichen Strecke durch Täler und Wälder, über Lichtungen und Äcker, nämlich nicht. Belohnt wird die Anstrengung mit dem Felsengarten von Markgräfin Wilhelmine aus der Mitte des 18. Jahrhundert. Der 13 Hektar große Buchenhain zählt zu den außergewöhnlichsten Gärten Süddeutschlands! Er ist selbst in der Sommerhitze für eine Mittagsrast stets angenehm. Die gesamte Gehzeit beträgt rund 6 Stunden. Wanderschuhe sind empfehlenswert, aber keine Voraussetzung, um die Wege und Pfade zu bewältigen.

Impressionen vom Kussweg in Hollfeld @Michael Müller Verlag

Wegbeschreibung: Der Start ist auf dem historischen Marienplatz in der Hollfelder Oberstadt mit der Tourist-Info. Wer will, kann sich hier für zwei Euro auch eine gute Wanderkarte für die nördliche Fränkische Schweiz besorgen. Auf steilen Treppen geht es hinunter zum „Kussweg“ entlang der Kainach. Wir lassen das selten überlaufene Freibad von Hollfeld links liegen und wandern Richtung Kainach durch das „Tal der Verliebten“. Der Weg ist Teil des Fränkischen Gebirgsweges und entsprechend leicht erkennbar ausgeschildert. Durch die unverbauten Flussaue, die im Sommer auch zu einem erfrischenden Fußbad einlädt, gelangen wir nach rund 2 km in den stillen Weiler Kainaich. Wir durchqueren das Dörfchen in Richtung des Felsendorfes Krögelstein. Nun wird das Tal flacher, der Bach schmäler. Am Ortsbeginn von Krögelstein biegen wir rechts in östlicher Richtung ab. Der Weg ist nun mit einem roten Kreuz auf weißem Grund gekennzeichnet. Es geht bergauf auf die Höhe in Richtung Wonsees, vorbei an Wiesen und Äckern. Sanspareil mit dem markanten Rundturm der Burg Zwernitz ist schon von weitem erkennbar. In der Ortsmitte von Wonsees überqueren die Durchgangsstraße in Richtung des gut ausgeschilderten Wacholdertales. Diese Pflanze ist für die Hänge der Fränkischen Schweiz typisch. Nach rund 1,5 km leicht bergauf, stoßen wir wieder auf den Fränkischen Gebirgsweg und biegen links Richtung Sanspareil ab. Nun sind es nur noch 1,5 km zu unserem Ziel, wo Architektur und Natur eine wundersame Verbindungen eingegangenen sind.

Für den Rückweg nahmen wir wieder den Fränkischen Gebirgsweg in Richtung zum Weiler Kleinhüll. Kurz von Kleinhüll biegen wir auf einen nicht markierten Weg und laufen geradeaus über den 537 m hohen Reutersbühl nach Gelbsreuth. Am westlichen Ortsrand von Gelbsreuth führt eine schmale, wenig befahrene Asphaltstraße in westlicher Richtung zur Schlötzmühle, die wir nach 2 km erreichen.  Es geht wieder vorbei an mit Wacholder bewachsenen Hängen. Unmittelbar vor der Mühle biegen wir links auf einen kleinen Pfad am Haus entlang in das Schwalbachtal. Nach rund 1 km erreichen wir das stille Kainach und laufen wieder durch das Kainachtal zurück nach Hollfeld. In einem letzten, zwangläufig anstrengenden Aufstieg geht es wieder zur Oberstadt – unserem Startpunkt.

Verpflegung: Am besten ist es, seine eigene Verpflegung mitzubringen. Denn in Sanspareil gibt es nur ein Café gegenüber dem Morgenländischen Bau des Felsengartens. Die Aussicht ist abgesehen von der Konditorei mit guten Kuchen und Windbeuteln (die Spezialität) besser als die Küche. Zudem nur Selbstbedienung und erst in der Regel ab 13 Uhr offen.

Was uns gefällt: Wir wandern durch drei malerische Täler der Fränkischen Schweiz, die abseits der bekannten Routen liegen. Statt Verkehrslärm gibt es über weite Strecken nur Bachrauschen und Vogelgesänge. Die Höhenschiede sind in der nördlichen Fränkischen Schweiz gering. Das ist an warmen Tagen von Vorteil. Wer mag kann sich am Ende der Wanderung in der glasklaren Kainach oder im schönen Schwimmbad abkühlen. Ein Pluspunkt: der Besuch des sehr gepflegten Felsengarten ist gratis. Nur die lohnenswerte Besuche des Morgenländischen Baus und der Burg Zwernitz kosten einen Eintritt. Was uns weniger gefällt: Auf der Strecke gibt es leider keine einzige Brauerei. Auch ansonsten sind die Einkehrmöglichkeiten sehr beschränkt. Und das Café in Sanspareil ist eher Enttäuschung für Hungrige

Wandern auf Teneriffa: Ein Erlebnis für sämtliche Sinne

Unsere Mitarbeiterin Cara Koehler war für unseren Reiseblog auf Teneriffa unterwegs. Dort hat sie sich nicht nur mit Marion Helbig, der Autorin des MM-Wanderführers „Teneriffa“, zu einer Wanderung getroffen, sondern auch die reizvollen Landschaften Teneriffas und die kanarische Küche kennengelernt. Und da Cara US-Amerikanerin ist, gibt es den Blog heute zusätzlich zur deutschen Version auch auf Englisch.

Ostersonntag, morgens um viertel vor zehn. Wir sind auf dem Weg, um die Autorin des MM-Wanderführers „Teneriffa“ Marion Helbig zu treffen. Sie hat uns zu einer Wandertour durch die Schlucht „Barranco de Ruiz“ in Teneriffas grünem, und heute etwas regnerischem Nordteil eingeladen.
“Ich glaube, heute können wir die Wandertour vergessen, Cara.” sagt mein Freund. Dicke Regentropfen fallen vom Himmel und schlagen auf unserer Windschutzscheibe auf. Und tatsächlich teilt uns Marion am Treffpunkt ihrer Wanderfirma Der Wanderstab in Puerto de la Cruz mit, dass der Weg heute durch die starken Regenfälle zu rutschig ist. Inzwischen klart der Himmel langsam leicht auf, und Marion, deren Buch schon in dritter Auflage beim Michael Müller Verlag erscheint, schlägt einen Spaziergang an der Küste zwischen San Pedro und Puerto de la Cruz mit anschließendem Kaffee vor.

Aussichtspunkt über einer Plantage in San Pedro

Aussichtspunkt über einer Plantage in San Pedro.

Während der Feiertage sind besonders viele Familien, aber auch Jogger auf dem Pfad unterwegs – wir bewundern ihre Trittsicherheit und Geschicklichkeit, mit der sie den Pfad entlangrennen. Nach kurzer Wegstrecke erreichen wir ein erst kürzlich renoviertes altes Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert, das derzeit leider für Touristen geschlossen ist. Die mächtigen Palmen werfen ihre Schatten auf die Fassade.

Das alte Gutshaus von einem Portugieser aus dem 17. Jahrhundert

Das alte Gutshaus eines Portugiesen aus dem 17. Jahrhundert.

Seit fast einem Jahrzehnt lebt Marion schon auf der größten Kanareninsel. Entsprechend kennt sie sie wie ihre Westentasche und hat viel Interessantes und Spannendes zu berichten. Unser Gespräch dreht sich um einheimische Gerichte, die natürlich viel mit der Landwirtschaft der Insel zu tun haben: Früher waren Rohrzucker und der daraus produzierte Rum das wichtigste Standbein der Insel; heute sind es Bananen, Avocados und Kartoffeln. Da dauert es nicht lang, bis wir unsere gemeinsame Leidenschaft für Wandern und Kulinarisches feststellen.

Landwirtschaft im Nordosten von Teneriffa

Landwirtschaft im Nordosten von Teneriffa.

Wir folgen dem Weg bergauf, bis sich ein neuer Küstenabschnitt vor uns auftut. Direkt an der Steilküste klebt die Ruine der Casa Hamilton und oberhalb davon die alte dampfbetriebene Wasserpumpanlage La Gordejuela. Dank der 1905 von der englischen Familie Hamilton erbauten Anlage war es möglich, die umliegenden Bananenplantagen mit Wasser zu versorgen – revolutionär für die damalige Zeit. Die kanarischen Inseln leiden teilweise an großer Wasserknappheit, wobei Teneriffa von den Passatwolken profitiert, die zumindest den Norden der Insel mit genügend Regenwasser versorgen.

Die Ruine der Casa Hamilton klebt an der Steilküste.

Die Ruine der Casa Hamilton klebt an der Steilküste. (© Marion Helbig)

Die unglaubliche geologische und botanische Vielfalt Teneriffas entdeckt man am besten zu Fuß bei Wanderungen in den höchst unterschiedlichen Regionen der Insel. Teilweise glaubt man sich an den Drehort eines Fantasyfilms versetzt. Und in der Tat beabsichtigte Ridley Scott, der berühmte Regisseur von Alien, sein neues episches Opus Exodus im Nationalpark Teide zu drehen. Doch die Parkverwaltung verweigerte die Genehmigung dafür, da die vielen beteiligten Tiere die Landschaft “verschmutzen” würden.

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Die weiße Mondlandschaft von Vilaflor.

Im Teide-Nationalpark glitzert am Fuße des 3718 m hohen Vulkans pechschwarzes vulkanisches Gestein in der Sonne. Nach der beeindruckenden schwarzen Mondlandschaft bildet der lichtgrüne, duftende Nadelwald, den man beim Abstieg nach Vilaflor durchwandert, einen bizarren Kontrast, wie er sich so vom blassen Boden und dem hellblauen Himmel abhebt.
Aber nicht nur die optischen Reize sind überwältigend, auch der Nase bieten sich berauschende Dufterlebnisse. Marion macht uns auch darauf aufmerksam. Sie kennt sich bestens in der Pflanzenwelt der Insel aus. Der Strauch, den wir auf ihr Geheiß hin anfassen, um dessen Duft zu erschnuppern, riecht unserer Meinung nach irgendwie nach Gummibärchen.

Im Nationalpark Las Cañadas del Teide.

Im Nationalpark Las Cañadas del Teide.

Möglicherweise sind dies aber nur die ersten Anzeichen von Hunger – und so ist es uns nur recht, dass Marion uns am Ende der Wanderung zu ihrer Lieblings-Guachinche bringt, wo wir einige der typischen kanarischen Köstlichkeiten genießen dürfen. Guachinches sind nur zeitweise geöffnete Garagenwirtschaften, in denen einfache, zünftige Speisen und der örtliche vino tinto zu äußerst zivilen Preisen gereicht werden.

Abierto heißt geöffnet! Eine Guachinche in der Nähe von La Orotava.

Abierto heißt geöffnet! Eine Guachinche in der Nähe von La Orotava.

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Typische kanarische camarones (Garnelen)

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Frittiertes Knoblauchhänchen

 

 

 

 

 

 

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Papas arrugadas

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Quesillo (Flan)

 

 

 

 

 

 

Marion Helbig und Jörg Brandt bieten mit ihrer Firma Der Wanderstab geführte Wanderungen für spanisch-, englisch- und deutschsprachige Gruppen und Reisende an.

Die Wanderfirma von Marion Helbig: Der Wanderstab

Die Wanderfirma von Marion Helbig: Der Wanderstab

Der Wanderführer Teneriffa und der Reiseführer Teneriffa liegen beide in komplett überarbeiteter Neuauflage vor.

MM-Wandern Teneriffa, 3. Auflage 2014

MM-Wandern Teneriffa, 3. Auflage 2014

Teneriffa, 7. Auflage 2014

Teneriffa, 7. Auflage 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tenerife Hiking : A 5-Sense Experience

Easter Sunday, quarter to ten in the morning. We’re driving to meet MM Verlag’s Tenerife hiking guide author Marion Helbig, who has offered to have us join her tour of the Barranco de Ruiz on Tenerife’s lusher – today rainier – northern coast.“We can forget the hike, Cara,” says my boyfriend. Fat raindrops are falling on the windshield.
Indeed when we find Marion at Der Wanderstab (Marion’s hiking company) meeting point in Puerto de la Cruz, she tells us the trail in the Barranco will be too slippery to hike today. By now, though, the sky is clearing up and Marion, whose MM Tenerife hiking guide has just been printed in its 3rd edition, offers to take us for coffee and do a short hike along the cliff-lined coast between San Pedro and Puerto de la Cruz.
Despite the holiday, many families and even more joggers are out on the trail today – I watch in wonder as they spring along the paths with sure-footedness, weaving politely in and out of walkers. Not long into the walk, we come upon an estate, unfortunately temporarily closed for tourists, but recently painted a radiant yellow-ochre. The heavy palms around the property cast shadows onto the façades. Marion has been living in Tenerife for a good decade and knows her way around on and off the trails. Talk moves from the people of Tenerife to the island’s agriculture – originally centered on sugarcane production, nowadays hailed for bananas, avocados, and potatoes – and we quickly find a common love of traveling not only for new hiking adventures, but for the (perhaps counterproductive) purpose of savoring the local cuisine.
After leaving the former manor, we walk on, mostly uphill, over a bridge to access a coastal region that is home to mysterious Casa Hamilton, which now stands in ruins (although this seems to add to its romantic quality). Marion points out old water pump station just above Casa Hamilton and notes its former importance for collecting and distributing fresh water in Tenerife. She adds that some of the Canary Islands have had trouble obtaining fresh water in the past, but that Tenerife was provided for thanks to the Passat clouds.
A hike through any given region on the island of Tenerife, the largest in the Canarian chain, is a rewarding in terms of the sheer geological diversity, one that I would liken to being on the set of a Star Wars film production. As a matter of fact, famed Alien director Ridley Scott expressed interest in filming his new epic Exodus in the Teide region of Tenerife, but park conservationists wouldn’t permit him to use a range of livestock for fear that they would “pollute” the grounds. Around the base of the Teide, for example, jet-black volcanic rock glimmers in the sunlight, giving the impression that a million insects’ eyes are watching you. In contrast, on the trail from Vilaflor up to the rare moonscapes, the wind whistles through the green, fragrant pines, which form a unique palette against the chalky earth and lapis sky. So far, all of the hikes have been a heady olfactory experience – Marion knows the flora well and encourages us to run our hands along one particular bush, which we delight to find smells like gummy bears.
As you’ve probably noticed already, we started to get hungry after our little walk. Shortly thereafter Marion brought us to lunch at one of her favorite guachinches, where we continued trading stories and experiences on Tenerife, not least those which involved Canarian food!

*Der Wanderstab is the hiking tour company that Marion along with Jörg Brandt run on Tenerife and cater to English, Spanish, and German-speaking groups and individuals.

Text und Fotos: © Cara Koehler

Auf der Suche nach dem Yeti…

Da war er wieder, dieser Traum: Ich stapfe im Himalaya durch das Schneegestöber, auf der Suche nach dem geheimnisvollen Yeti. Immer meine Kamera im Anschlag, erklimme ich Meter um Meter. Da steht er auf einmal vor mir. Er öffnet seinen Mund und brüllt: „Mama Milch!“
Mama Milch? Da wird mir bewusst, ich bin nicht im Everest Basiscamp oder am Fuße des Annapurna, nein, ich liege im Bett zu Füßen des Karwendelgebirges im Werdenfelser Land und unser zweijähriger Sohn weckt uns pünktlich um sechs Uhr morgens zu seiner Guten-Morgen-Milch.

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Statt der Suche nach dem Yeti gibt es heute eine Familienwanderung. Weiterlesen

Hütten-Knigge: Zwischen Aufregen und Absteigen

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Ob als Kind – mehr oder minder freiwillig – im Schlepptau wanderbegeisterter Eltern oder schon erwachsen und nun selbst leidenschaftlicher zwischen-Anfang-September-bis-Mitte-Oktober-Wochenend-Kraxler (aber nur wenn’s Wetter auch passt, das heißt bloß nicht zu warm, kein Nebel oder Niederschlag!), einer der schönsten Momente der Bergtour ist neben der Ankunft am Gipfelkreuz das Erblicken der – oft schon seit Stunden angekündigten („Wir sind gleich da!“) – Hütte. Hier warten Almdudler, Hefeweizen, eine Terrasse mit tollem Blick, Kässpätzle, Kuhglockengeläut und…alle anderen Hobby-Messner, die auf der selben Route unterwegs sind.
Obwohl (oder eher: weil) jeder in Freizeitstimmung ist, nach langem Marsch eine gewisse Betriebstemperatur hat, eventuell auch mal falsch abgebogen wurde oder das Wetter urplötzlich umgeschlagen ist, sollte man sich an gewisse Regeln halten, damit die wohlverdiente Hüttn-Gaudi nicht in großem Frust endet: im Mai diesen Jahres kam es in der dünnen Luft des Mount Everest schon zu einer Massenschlägerei…was sind also die wichtigsten Benimmregeln für die Hüttn? Weiterlesen