Auf den Spuren des Klimawandels in Sommerhausen

Mal wieder liegt ein heißer, trockener Sommer hinter uns. Die Lese ist mit Ausnahme der edelsüßen Weine jetzt abgeschlossen. Es kehrt wieder Ruhe in den Dörfern ein. Das malerische Winzerdorf Sommerhausen – mein Ziel an diesem Herbsttag – ist keine Ausnahme. In den Hängen schnurren zwar noch zwei Traktoren auf den breiten Flurbereinigungstrassen, aber ansonsten„Auf den Spuren des Klimawandels in Sommerhausen“ weiterlesen

Auf der Suche nach Bayerisch Kalifornien

Robert Zsolnay, unser Reisebuchautor, für Shanghai und Menorca, wäre eigentlich in diesem Sommer 2020 wieder im Mittelmeer unterwegs gewesen – die Recherchen für seinen Menorca-Reiseführer standen an. Statt nach Menorca, fuhr er an den Chiemsee – und kam ins Schwärmen, aber lest selbst. Es duftet nach feuchtem Laub und Moos. Blau schimmernde Pechlibellen jagen an„Auf der Suche nach Bayerisch Kalifornien“ weiterlesen

Berlin in Zeiten von Corona

Eine Bestandsaufnahme aus der Ferne „Schreibt doch mal was über Corona in Berlin!“, forderte uns der Verlag kürzlich auf. Und weiter: „Was der Reisende jetzt so wissen muss.“ Der zweite Satz hatte sich schneller erledigt als wir in die Tasten hauen konnten. Vor Reisen nach Berlin wird gewarnt. Die deutsche Hauptstadt ist nach den Kriterien„Berlin in Zeiten von Corona“ weiterlesen

Ein unvergesslicher Trip: Zehn Seen in drei Tagen an der Mecklenburgischen Seenplatte

Für alle, die Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte machen, haben unsere Mecklenburg-Vorpommern-Autoren Sabine Becht und Sven Talaron einen ganz besonderen Tipp: die 10-Seen-Runde auf der Mecklenburgischen Kleinseenplatte – ein Paddel-Klassiker! Dass auch kleine Boote große Wellen machen können, steht lapidar auf der Rückseite unserer Wasserwanderkarte. In der Tat wurde es für uns ein paarmal bedenklich„Ein unvergesslicher Trip: Zehn Seen in drei Tagen an der Mecklenburgischen Seenplatte“ weiterlesen

Deutschland neu entdecken. Heute: Mit Volldampf durch die geschützte Natur. Eine Fahrt mit der Brockenbahn

Seit jeher ist sie ein Zankapfel: die dampfbetriebene Brockenbahn im Harz. Schon 1899 stand sie in der Kritik. Es waren dieselben Argumente wie kurz nach der Wiedervereinigung: Touristenmassen und funkensprühende Abgase gefährden die Waldeinsamkeit. Gleichzeitig sorgt die Brockenbahn für einen Umsatzboom in der strukturschwachen Gegend. Im Führerstand ist es heiß, schummerig und laut. Kein Arbeitsplatz„Deutschland neu entdecken. Heute: Mit Volldampf durch die geschützte Natur. Eine Fahrt mit der Brockenbahn“ weiterlesen

Vielfältig und bunt – der 37. DEKT in Berlin

Dass Berlin eine Reise wert ist, versteht sich von selbst. Auch wer kein Freund der Großstadt ist, fühlt sich öfters dabei ertappt, Berlin doch ganz nett zu finden. Kein Wunder, denn kaum eine Stadt in Deutschland bietet so viele verschiedene kulturelle Angebote wie unsere Hauptstadt.   Zwei Feste in einer Stadt Besonders spürbar war dies„Vielfältig und bunt – der 37. DEKT in Berlin“ weiterlesen

Weihnachtsmarkt mal anders

Eine Waffel, ein Lebkuchen oder ein paar Plätzchen, dazu eine Tasse Glühwein und «Stille Nacht, Heilige Nacht». Für viele gehört der Besuch eines Weihnachtsmarktes zum Advent wie die unvermeidliche Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken für Familie und Freunde. Was aber, wenn man die Weihnachtslieder nicht mehr hören, den Glühwein nicht mehr riechen und den Lebkuchen„Weihnachtsmarkt mal anders“ weiterlesen

App durch München!

„Im August ist München leer“ – sagt der freundliche, schnauzbärtige Pakistani wissend. Was man von seinem kleinen, aber feinen Restaurant im Uni-Viertel zur Mittagszeit allerdings nicht behaupten kann. Und insgesamt herrscht – jedenfalls für meine Begriffe als Zug’roaster – zwischen Schellingstraße, Türkenstraße, LMU und Pinakotheken reger Betrieb. Junge, hübsche, hippe Leute, dann die deutlich zu„App durch München!“ weiterlesen

Direkt um’s Eck

München ist eigentlich unfair. Es beansprucht die meisten Sonnenstunden unter den deutschen Millionenstädten für sich – 1681 pro Jahr – , der Wirtschaftsstandort brummt, der Fußball – zumindest in den letzten Jahren – wie von einem anderen Stern, und dann natürlich obendrauf noch die geographische Lage. Fünf Stunden zum Mittelmeer, eine bis ins Tiroler Skigebiet,„Direkt um’s Eck“ weiterlesen

Die Beatles in Hamburg

Ex-Trapezkünstler und Stripclubbesitzer Bruno Koschmider hatte die Jungs 1960 aus England  angeworben – eine vollkommen unbekannte Band, die sich The Beatles nannte –, um im Indra (Große Freiheit 64) eine Oben-ohne-Performance musikalisch zu unterstützen. Sie waren nur vierte Wahl gewesen, drei andere Liverpooler Bands hatten abgewinkt. Nach ihren anstrengenden Auftritten – der erste war am„Die Beatles in Hamburg“ weiterlesen