¡Hasta Siempre…Cuba!

Hasta Siempre...Santa Clara, Cuba. Bild: theguardian.com

Hasta Siempre…Santa Clara, Cuba.
Foto: theguardian.com

Diesen Winter den Weihnachtsbaum durch eine Palme, den Glühwein durch jahrelang gereiften Rum und Schnee durch Sonne ersetzen?
Buen Viaje mit den Cuba- und Havanna-Reiseführern des Michael Müller Velags.
Wer im Urlaub auf der größten Karibikinsel nicht nur am Strand braten, sondern auch verstehen will, wie Cuba zu dem wurde, was es heute ist und sich ausserdem rhythmisch einstimmen will, findet hier ein paar Tipps. 

Im 2003 erschienen Dokumentarfilm „Comandante“ porträtiert Regisseur und Castro-Sympathisant Oliver Stone den gealterten Revolutionär und liebsten Feind der Kapitalisten im Hinterhof der USA.
Neben öffentliche Auftritten Fidels, unter anderem an der Universität zu Havanna, ist vor allem das persönliche Gespräch im Amtszimmer des ehemaligen Regierungschefs Mittelpunkt des Films. Stilecht im grünen Kampfanzug beantwortet Fidel Castro Fragen zu politischen Ereignissen der letzten 40 Jahre, welche von Oliver Stone mit passendem historischem Bild- und Tonmaterial unterfüttert werden.
Der in den USA und in vielen Ländern der westlichen Welt oftmals dämonisierte Comandante erhält im Film eine Plattform, seine Sicht der Dinge darzulegen – und überrascht bei der Wahl seiner Schuhe. Genau, die schnellen mit dem Swoosh.
Hier findet ihr die Dokumentation (OmU) in voller Länge.

Teils nachdenklich, teils angriffslustig präsentiert sich der Revolutionär im Film. Foto: IMDb.com

Teils nachdenklich, teils angriffslustig präsentiert sich der in die Jahre gekommene Revolutionär im Film.
Foto: IMDb.com

In „Ché – Revolución“ und „Ché – Guerilla“ spielt Benicio del Toro überzeugend den argentinischen Arzt und späteren Revolutionär Ernesto „Ché“ Guevara de la Serna.
Teil 1 thematisiert das Aufeinandertreffen Fidel Castros und Guevaras in Mexiko 1956, als sich der junge Argentinier aufgrund seiner Erfahrungen im von Armut und Unterdrückung gebeutelten lateinamerikanischen Kontinent entschließt, Castros paramilitärischer Gruppe nach Cuba zu folgen. Dort soll der verhasste Diktator Fulgencio Batista gestürzt und damit das kubanische Volk aus seinem eisernen Griff befreit werden.
Der mühsame und von Entbehrungen geprägte, aber schließlich erfolgreiche Guerillakampf im kubanischen Dschungel gegen die übermächtige Armee Batistas wird von Regisseur Steven Soderbergh authentisch und mitreissend verfilmt.

Benicio del Toro als Revolutionär Ernesto "Ché" Guevara bei der Rede vor den Vereinten Nationen, 1964. Foto: IMDb.com

Benicio del Toro als Comandante Ernesto „Ché“ Guevara bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen in New York, 1964.
Foto: IMDb.com

Im zweiten Teil „Ché – Guerilla“ wird der Weg des unermüdlichen Revolutionärs nach Bolivien nachgezeichnet, wo er die Kommunistische Partei zum Staatsstreich animieren will. Krankheiten in der Truppe und das Misstrauen der bäuerlichen Bevölkerung führen schließlich zum unausweichlichen Desaster, als Guevaras Kämpfer von der bolivianischen Armee im Urwald aufgespürt werden und er – verwundet und desillusioniert – selbst von einem betrunkenen bolivianischen Freiwilligen hingerichtet wird.

2005 verstarb in Havanna der kubanische Musiker und Sänger Ibrahim Ferrer. Er war einer der wichtigsten und talentiertesten Solisten des Musikprojektes Buena Vista Social Club.
Der Name rührt von dem Veranstaltungsort Social Club im Stadtteil Buena Vista in Havanna her und erlangte mit dem Titel Chan Chan Weltbekanntheit.

Der 1927 – bezeichnenderweise in einem Nachtclub – geborene Ferrer verdiente zunächst als Schuhputzer, Zeitungsverkäufer und Strassenmusiker seine Pesos, bis ihn kubanische Musiker wie Compay Segundo und Rubén González ermutigten, mit ihnen ein Album aufzunehmen. Muchas Gracias.

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