Auf der Suche nach dem Yeti…

Da war er wieder, dieser Traum: Ich stapfe im Himalaya durch das Schneegestöber, auf der Suche nach dem geheimnisvollen Yeti. Immer meine Kamera im Anschlag, erklimme ich Meter um Meter. Da steht er auf einmal vor mir. Er öffnet seinen Mund und brüllt: „Mama Milch!“
Mama Milch? Da wird mir bewusst, ich bin nicht im Everest Basiscamp oder am Fuße des Annapurna, nein, ich liege im Bett zu Füßen des Karwendelgebirges im Werdenfelser Land und unser zweijähriger Sohn weckt uns pünktlich um sechs Uhr morgens zu seiner Guten-Morgen-Milch.

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Statt der Suche nach dem Yeti gibt es heute eine Familienwanderung. Weiterlesen

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Hütten-Knigge: Zwischen Aufregen und Absteigen

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Ob als Kind – mehr oder minder freiwillig – im Schlepptau wanderbegeisterter Eltern oder schon erwachsen und nun selbst leidenschaftlicher zwischen-Anfang-September-bis-Mitte-Oktober-Wochenend-Kraxler (aber nur wenn’s Wetter auch passt, das heißt bloß nicht zu warm, kein Nebel oder Niederschlag!), einer der schönsten Momente der Bergtour ist neben der Ankunft am Gipfelkreuz das Erblicken der – oft schon seit Stunden angekündigten („Wir sind gleich da!“) – Hütte. Hier warten Almdudler, Hefeweizen, eine Terrasse mit tollem Blick, Kässpätzle, Kuhglockengeläut und…alle anderen Hobby-Messner, die auf der selben Route unterwegs sind.
Obwohl (oder eher: weil) jeder in Freizeitstimmung ist, nach langem Marsch eine gewisse Betriebstemperatur hat, eventuell auch mal falsch abgebogen wurde oder das Wetter urplötzlich umgeschlagen ist, sollte man sich an gewisse Regeln halten, damit die wohlverdiente Hüttn-Gaudi nicht in großem Frust endet: im Mai diesen Jahres kam es in der dünnen Luft des Mount Everest schon zu einer Massenschlägerei…was sind also die wichtigsten Benimmregeln für die Hüttn? Weiterlesen

Wie baue ich einen Messestand?

MMV-Mitarbeiter Thomas Brey über den ganz normalen Wahnsinn der Messevorbereitung „live“ aus Frankfurt/Main.

Piep, piep, piep, pünktlich um sechs Uhr in der Früh schrillt der Wecker. Heute geht es wieder auf die Frankfurter Buchmesse. Hurra!!! Da ich beim Streichhölzer ziehen verloren habe, fahre ich dieses Jahr mit dem Zug. Wahrscheinlich bin ich so sogar schneller als meine Kollegen im Auto. Also ab nach Nürnberg mit der S-Bahn, natürlich mit den mittlerweile standartisierten fünf Minuten Verspätung. Komischerweise kommt der ICE pünktlich und schon knapp zwei Stunden später stehe ich vor unseren Messestand. Natürlich als Erster, wahrscheinlich ist wieder Stau am Frankfurter Kreuz. Weiterlesen