Buda, Pest und kein Frühling in Sicht

Foto: Johannes Endler

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Wer dieser Tage nach Osteuropa reist, dem seien Winterjacke, Mütze und dicke Socken ans Herz gelegt. Frühling? Fehlanzeige. Stromausfälle in Polen, 40 Zentimeter Neuschnee in der Slowakei…die ungarische Hauptstadt hat es zwar nicht ganz so hart getroffen, doch musste man große Bögen um Pfützen und Schneehaufen auf der Erkundungstour durch die Metropole an der Donau machen. Allerdings: für die Glühweinverkäufer im Budaer Burgviertel hat sich die rentable Saison unverhofft verlängert.
Der Burgberg lockt nicht nur mit einer tollen Aussicht auf den Stadtteil Pest, sondern auch mit einer der Hauptattraktionen der Stadt. Die Matthiaskirche, in der Ungarns Könige (und Sisi!) gekrönt wurden, beeindruckt im Innenraum mit detailreichen Malereien und farbenfrohen Fensterrosen.
Besinnlichkeit ist derzeit allerdings schwer vorstellbar – die Kirche wird gerade lautstark restauriert, und so beschallen nicht die 7000 Pfeifen der Rieger-Orgel, sondern Hammer und Meißel den gotischen Bau. Tour 1 & Tour 2 // Budapest MM-City App.

Foto: Johannes Endler

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Ist man gut zu Fuß belohnt der Aufstieg über zahlreiche Pfade auf den Gellértberg mit weiteren tollen Panoramen auf die Stadt. Auf dem „Gipfel“ thront weithin sichtbar das Befreiungsdenkmal, 1947 von der Roten Armee installiert. Zahlreiche Bänke laden zur Rast weit oben über der Donau. Das Gellért-Bad, gespeist von den heißen Thermalquellen am Fuße des Berges, ist eines der schönsten der Stadt und darf von den Gästen des
– ehemals – prunkvollen Gellért-Hotels kostenlos genutzt werden.
Tour 3 // Budapest MM-City App.

Foto: Johannes Endler

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Im zentralen Stadtteil Lipótváros (Leopoldstadt) auf der Pester Seite der Donau befinden sich zwei Prachtbauten Budapests: Das Parlamentsgebäude direkt am Flussufer, welches auf beinahe jeder Ansichtskarte zu sehen ist, und die Stephansbasilika, die größte Kirche der Stadt. Vor allem nachts, wenn die Gebäude mit vielen Lichtern angestrahlt werden, ist der Anblick imposant. Tour 9 // Budapest MM-City App.

Foto: Johannes Endler

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Etwas weiter südlich, aber genauso zentral, liegt Terézváros (Theresienstadt). Hier verläuft Budapests Prachtboulevard Andrássy út, mit zahlreichen Cafés, Restaurants, edlen Designerläden und der Ungarischen Staatsoper pulsierendes Zentrum der Stadt. Unterhalb der Straße verläuft die Linie 1 der Pester Metro, der ältesten Untergrundbahn des europäischen Kontinents.
Gulasch & Co. sind zwar Klassiker der ungarischen Küche, doch in Budapest kann der Gaumen auch international verwöhnt werden. Im Falafel Önkiszólgálo Kisétterem stellt man sich am Buffet, welches ständig frisch aufgefüllt wird, selbst seine individuelle Salatkreation zusammen und wählt aus einem Dutzend Hummus-Dips und leckeren Soßen. Tour 10 // Budapest MM-City App.

Foto: Johannes Endler

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Nachspeise gefällig? Das Mozsár Café hinter der Oper serviert neben dem wohl besten Apfelkuchen der Stadt auch eine eigene Kaffee-Kreation mit Schokoladensoße.
Jó étvágyat!

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